Valesca Peters ist Editorin für Film und Serien. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im präzisen Umgang mit Musik und Sound im Schnitt – als tragende Elemente von Rhythmus, Atmosphäre und Erzählung. Sie arbeitet an Kino-, Fernseh- und Serienproduktionen und interessiert sich besonders für Dramaturgie und die Entwicklung der Erzählstruktur im Schnitt.
Zu ihren Arbeiten zählt der Spielfilm JUPITER (Regie: Benjamin Pfohl), der bei den Internationalen Hofer Filmtagen mit dem Förderpreis Neues Deutsches Kino und dem Kritikerpreis ausgezeichnet wurde. In den vergangenen Jahren hat sie ihren Schwerpunkt auf die Montage von Serien gelegt. Die längere Erzählform und ihre komplexen dramaturgischen Strukturen bieten ihr dabei besonderen kreativen Spielraum.
Ihre erste Serienarbeit LOVE SUCKS (Regie: Lea Becker) wurde mit dem Bernd Burgemeister Fernsehpreis als Beste TV-Serie ausgezeichnet. Auch die Serie WAKE UP (Regie: Mia Maariel Meyer) erhielt diesen Preis. Die Serie DIE DÜSTEREN (Regie: Lea Becker) erscheint im Herbst. Für die ARD Degeto entsteht der Brandenburg-Krimi; ein Tatort aus Dortmund ist als nächstes Projekt geplant.
Nach einer Ausbildung zur Film- und Videoeditorin studierte sie von 2008 bis 2013 Montage an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Während des Studiums arbeitete sie an Spiel- und Dokumentarfilmen sowie Videoinstallationen und setzte sich mit unterschiedlichen Formen filmischen Erzählens auseinander.
Mit ihrem dokumentarischen Langfilmdebüt HELMUT BERGER, MEINE MUTTER UND ICH, das sie als Autorin und Regisseurin realisierte, feierte sie 2019 Premiere beim Filmfestival Max Ophüls Preis.
Valesca Peters lebt in Berlin und ist Mitglied im Bundesverband Filmschnitt Editor e. V. (BFS).